Sinusliftoperation

Um eine entstandene Zahnlücke zu schließen, stellen Zahnimplantate heutzutage eine sinnvolle und ästhetische Möglichkeit dar.

Allerdings ist nicht immer genügend Kieferknochen für eine Implantat-Versorgung vorhanden. Besonders der Seitenzahnbereich des Oberkiefers benötigt zumeist besondere Beachtung und vorbereitende Maßnahmen.

Eine Technik, die eine Vergrößerung des Implantatlagers erzeugt, ist die Sinusliftoperation, die folgende Maßnahmen beinhaltet:

Die sogenannte „Schneidersche Membran“ trennt die Kieferhöhle vom Kieferknochen. Durch die vorsichtige Ablösung dieser Membran entsteht ein Hohlraum, der mit geeignetem Knochenersatzmaterial, angereichert mit Eigenknochen und Blut, aufgefüllt werden kann. Hieraus bildet sich der notwendige zusätzliche Knochen.

Drei Varianten des Sinuslifts ermöglichen es, die notwendige Höhe des gewünschten Knochenaufbaus zu schaffen.

1. Interner Sinuslift: es fehlen nur 2 – 3 mm. Die Schneidersche Membran wird angehoben und der gewonnene Hohlraum mit dem gleichzeitig eingesetzten Implantat gestützt.

2. Intralift: es muss mehr als 4 mm Knochenhöhe aufgebaut werden. Kochsalzlösung wird unter die Schneidersche Membran geflößt, und hebt diese sanft an. Durch die vorher implementiert Öffnung wird nun Ersatzmaterial in den entstandenen Hohlraum injiziert und das Zahnfleisch anschließend geschlossen. Auch hier besteht die Möglichkeit, das Implantat direkt einzusetzen.

3. Externer Sinuslift: es liegen erschwerte Bedingungen wie vorherige Entzündungen oder missglückte Operationsversuche vor. Durch ein seitliches Fenster wird die Kieferhöhle erreicht. Unter Sicht kann nun gezielt Knochenersatzmaterial in die Kieferhöhle eingebracht werden.

Heutzutage ist es nahezu immer möglich, Zahnimpkantate zu setzen. Medizinische Weiterentwicklungen machen dies möglich.

Gerne beraten wir Sie umfassend zu diesem Thema und allen Optionen, die Implataion möglich machen. Vereinbaren Sie einen Termin, wir finden Ihren individuellen Weg zum Zahnimplantat.